Was kostet eine Website für einen Pflegedienst? Preise, Pakete und der ehrliche Kostenvergleich
Eine spezialisierte Festpreis-Website für einen ambulanten Pflegedienst kostet im Markt rund 2.000–6.000 € einmalig, Mietmodelle beginnen bei etwa 49 €/Monat. Was den Preis wirklich bestimmt, wo versteckte laufende Kosten lauern und warum ein einmaliges Asset einem fünfstelligen Recruiting-Abo überlegen ist — hier transparent erklärt.
Von der Pflegefolio-Redaktion · Aktualisiert am 14.06.2026
- Eine spezialisierte Festpreis-Website für ambulante Pflegedienste kostet im Markt rund 2.000–6.000 € einmalig, Mietmodelle ab etwa 49 €/Monat (Branchenquelle: Praxello).
- Den Preis bestimmt der Umfang: reine Patienten-Website, Karriereseite oder Komplettpaket — plus Seitenzahl, Stellenanzeigen-System, Bewerbungsformular, Local SEO und Inhaltsübernahme.
- Pflegefolio-Pakete sind fest und veröffentlicht: Start ab 1.900 €, Karriere 3.500–4.900 €, Komplett 5.500–7.500 € — § 19 UStG, der genannte Preis ist der Endpreis.
- Ein einmaliger Festpreis schlägt ein Recruiting-Abo, das im ersten Jahr grob fünfstellig wird (~19.000–54.000 €): Sie bauen ein besitzbares Asset auf, statt Reichweite zu mieten.
- Laufende Kosten (Hosting, Pflege, Updates) sind optional und transparent — kein Abo-Zwang; nach der Übergabe gehört der Kanal dem Dienst.
- Eine Website ist NICHT über § 8 Abs. 8 SGB XI förderfähig (das fördert nur Doku-/QM-Technik, max. 12.000 €) — wir versprechen hier bewusst keine Förderung.
Was eine Pflegedienst-Website im Markt kostet
Wer als Pflegedienst-Inhaber nach Preisen sucht, stößt schnell auf ein Problem: Die meisten Anbieter veröffentlichen gar keine Zahlen, sondern verstecken sie hinter einem Erstgespräch. Das macht die Budgetplanung unnötig schwer. Wir geben Ihnen deshalb zuerst den ehrlichen Markt-Korridor an die Hand — als Einordnung, nicht als Versprechen.
Für eine spezialisierte Festpreis-Website für ambulante Pflegedienste liegt der marktübliche Korridor bei rund 2.000–6.000 € einmalig; Mietmodelle starten bei etwa 49 €/Monat (kleine Dienste) und reichen je nach Umfang höher, jeweils zuzüglich Einrichtung. Diese Branchen-Preise stammen allerdings von nur einer spezialisierten Quelle (Praxello) — der Festpreis-Anker steht also auf einem schmalen Bein und ist als Orientierung, nicht als belastbarer Branchenmittelwert zu lesen.
Zur groben Einordnung der allgemeine Marktkorridor: Einfache Websites bewegen sich bei etwa 1.000–3.000 €, kleinere Unternehmensseiten bei rund 5.000–10.000 € einmalig (Agentur-Selbstauskunft). Eine Pflegedienst-Website mit Karriereseite und Bewerbungsformular liegt typischerweise im oberen Teil dieses Bereichs, weil sie mehr leisten muss als eine reine Visitenkarte.
- Spezialisierte Festpreis-Website für Pflegedienste: ~2.000–6.000 € einmalig (Branchenquelle: Praxello)
- Mietmodell: ab ~49 €/Monat zzgl. Einrichtung
- Allgemeiner Marktkorridor zur Einordnung: einfache Seiten 1.000–3.000 €, kleine Unternehmensseiten 5.000–10.000 €
- Faustregel: Karriereseite + Bewerbungsformular liegen im oberen Teil des Korridors
Was den Preis Ihrer Website wirklich bestimmt
Der größte Hebel ist der Umfang. Eine reine Patienten-Website, die Ihre Leistungen zeigt und lokal gefunden wird, ist deutlich schlanker als eine vollwertige Karriereseite — und ein Komplettpaket, das beides plus einen Anzeigen-Start bündelt, kostet entsprechend mehr. Der Preis folgt also nicht der Optik, sondern der Funktion: Was soll die Website für Sie erledigen?
Konkret treiben diese Punkte den Preis: die Zahl der Seiten, ob ein Stellenanzeigen-System dazugehört, das Sie selbst pflegen können, ob ein DSGVO-konformes Bewerbungsformular mit Direktweiterleitung an Sie eingebaut wird, der Umfang der lokalen Suchmaschinen-Arbeit (Local SEO inklusive Google-Unternehmensprofil) und wie viel Inhaltsübernahme nötig ist — denn übernehmen wir Ihre vorhandenen Texte und Bilder, sparen Sie Zeit, aber es ist Arbeit, die kalkuliert wird.
Genau deshalb gibt es bei seriösen Anbietern keinen Pauschalpreis ohne Gespräch über den Bedarf — wohl aber transparente Pakete, die diese Bedarfsstufen abbilden, statt Sie durch ein mehrstufiges Erstgespräch zu schleusen.
- Umfang: reine Patienten-Website vs. Karriereseite vs. Komplettpaket
- Seitenzahl und Tiefe der Inhalte
- Stellenanzeigen-System, das Sie selbst pflegen können
- DSGVO-konformes Bewerbungsformular (Direktweiterleitung an Sie)
- Local SEO + Google-Unternehmensprofil für Ihre Region
- Inhaltsübernahme: Texte, Bilder und Dokumente überführen
Die Pflegefolio-Pakete: feste Preise, klar getrennt
Wir machen genau das, was den Markt unübersichtlich macht, anders herum: feste Pakete mit veröffentlichten Preisen. Das Paket „Starter“ (Ihre Patienten-Website, lokal gefunden werden) beginnt bei 1.900 €. Das Paket „Karriere“ (das Kernstück gegen den Personalmangel: Karriereseite, Stellenanzeigen, Bewerbungsformular) liegt bei 3.500–4.900 €. Das Paket „Komplett“ (Bewerber + Patienten + einmaliger Anzeigen-Start) liegt bei 5.500–7.500 €. Jeweils Festpreis für die Einrichtung, dazu optionale monatliche Pflege.
Wichtig zur Preisklarheit: Pflegefolio arbeitet als Kleinunternehmen nach § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus — der genannte Preis ist der Endpreis. Es gibt keinen versteckten Aufschlag und kein Abo-Zwang. Die monatliche Pflege (Hosting, Updates, kleine Änderungen) ist optional und transparent ausgewiesen; die Einrichtung lässt sich auf Wunsch in Raten zahlen.
Der Grund für die Spannen bei „Karriere“ und „Komplett“ ist ehrlich: Mehr Standorte, mehr Stellen oder ein größerer Inhaltsumfang verschieben den Preis innerhalb der Spanne. Was Sie bekommen, steht vor der Beauftragung schriftlich fest — kein nachträgliches Aufschnüren.
- Start: ab 1.900 € (Patienten-Website + Local SEO)
- Karriere: 3.500–4.900 € (Karriereseite + Stellenanzeigen + Bewerbungsformular)
- Komplett: 5.500–7.500 € (Bewerber + Patienten + einmaliger Anzeigen-Start)
- Jeweils Festpreis + optionale monatliche Pflege, kein Abo-Zwang
- § 19 UStG: keine Umsatzsteuer — der genannte Preis ist der Endpreis
Festpreis-Website gegen Recruiting-Abo: der eigentliche Kostenvergleich
Der entscheidende Vergleich ist nicht „günstige gegen teure Website“, sondern „einmaliges Asset gegen laufendes Abo“. Social-Recruiting-Agenturen vermieten Ihnen Reichweite gegen einen monatlichen Retainer plus Werbebudget. Als Größenordnung: Setup zuzüglich Monatshonorar zuzüglich Werbebudget summieren sich im ersten Jahr schnell auf einen fünfstelligen Betrag — der Markt-Korridor liegt grob bei rund 19.000–54.000 € im Jahr 1 (das obere Ende ist der Worst Case, nicht der Normalfall).
Der harte Unterschied: Kündigen Sie das Abo, ist der Bewerberstrom weg — Sie haben gemietet, nicht aufgebaut. Eine Festpreis-Website dagegen ist ein einmaliges, besitzbares Asset. Der Kanal — Karriereseite, Stellenanzeigen, Bewerbungsformular — gehört nach der Übergabe Ihnen und bleibt Ihnen, unabhängig von jeder Agentur.
Diese Zahlen sind als Größenordnung zu lesen, nicht als belastbarer Marktpreis (viele Retainer-Preise stehen hinter Anfrageformularen). Aber die Richtung ist eindeutig: Ein einmaliger vierstelliger Festpreis steht einem wiederkehrenden, oft fünfstelligen Jahresaufwand gegenüber.
- Recruiting-Retainer: grob ~19.000–54.000 € im Jahr 1 (inkl. Werbebudget; oberes Ende = Worst Case)
- Bei Kündigung ist der Bewerberstrom weg — gemietet, nicht aufgebaut
- Festpreis-Website: einmaliges, besitzbares Asset — der Kanal gehört Ihnen
- Größenordnung, kein garantierter Marktpreis — viele Retainer-Preise sind intransparent
Laufende Kosten, Förderung und die wirtschaftliche Einordnung
Laufende Kosten sollten ehrlich getrennt vom Einrichtungspreis stehen. Hosting, Pflege und Updates sind bei uns optional und transparent ausgewiesen — es gibt keinen Abo-Zwang. Nach der Übergabe liegen alle Zugänge und Daten so vor, dass Sie jederzeit selbst weiterarbeiten oder den Dienstleister wechseln könnten. Der Kanal gehört dem Dienst, nicht dem Anbieter.
Zur Förder-Ehrlichkeit, weil andere hier gerne ein „bis 70 %“ versprechen: Eine Website ist nicht über § 8 Abs. 8 SGB XI förderfähig. Dieses Programm fördert ausschließlich digitale und technische Ausrüstung mit Entlastungszweck — etwa Pflegedokumentation oder Qualitätsmanagement-Software, einmalig bis zu 40 % der Investition, höchstens 12.000 € je Einrichtung. Ein Webauftritt erfüllt diesen Entlastungszweck nicht. Wir behaupten deshalb bewusst kein Förderversprechen, das die Pflegekasse später ablehnt.
Wirtschaftlich einordnen lässt sich der Preis über die Alternativkosten — als Kontext, nicht als garantierte Ersparnis: Eine offene Pflege-Fachkraftstelle bleibt im Schnitt rund 296 Tage unbesetzt, und jeder unbesetzte Tag kostet. Zum Vergleich kostet eine klassische Personalvermittlung etwa 27,8 % des Brutto-Jahresgehalts, also grob rund 14.500 € je Einstellung. Eine Website garantiert keine Bewerber — wir liefern Kanal und Sichtbarkeit, nicht ein Ergebnis. Aber sie ordnet die einmaligen Kosten ins Verhältnis zu dem, was Vakanz und Vermittlung dauerhaft verschlingen.
- Hosting/Pflege/Updates: optional und transparent — kein Abo-Zwang
- Nach Übergabe gehören Zugänge, Daten und der Kanal dem Dienst
- § 8 Abs. 8 SGB XI fördert KEINE Website (nur Doku-/QM-Technik, max. 12.000 €) — kein Förderversprechen
- Vakanz ~296 Tage je offener Fachkraftstelle; Personalvermittlung ~14.500 €/Einstellung — als Kontext, nicht als Garantie
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für meinen ambulanten Pflegedienst?+
Im Markt liegt eine spezialisierte Festpreis-Website für Pflegedienste bei rund 2.000–6.000 € einmalig, Mietmodelle ab etwa 49 €/Monat. Bei Pflegefolio sind die Preise fest und veröffentlicht: „Starter“ ab 1.900 €, „Karriere“ 3.500–4.900 €, „Komplett“ 5.500–7.500 € — jeweils Festpreis plus optionale monatliche Pflege. Als Kleinunternehmen nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus, der genannte Preis ist also der Endpreis.
Warum schwanken die Preise zwischen den Paketen so stark?+
Weil der Umfang den Preis bestimmt, nicht die Optik. Eine reine Patienten-Website ist schlanker als eine vollwertige Karriereseite mit Stellenanzeigen-System und Bewerbungsformular; ein Komplettpaket mit Anzeigen-Start liegt darüber. Innerhalb der Spannen verschieben mehr Seiten, mehr Standorte oder mehr Stellen den Preis. Was Sie bekommen, steht vor der Beauftragung schriftlich fest.
Ist eine Festpreis-Website nicht teurer als ein günstiges monatliches Abo?+
Auf den ersten Blick ja — auf Dauer fast immer nein. Ein Recruiting-Retainer summiert sich mit Honorar und Werbebudget im ersten Jahr grob auf einen fünfstelligen Betrag (Größenordnung ~19.000–54.000 €), und bei Kündigung ist der Kanal weg. Ein einmaliger Festpreis im vierstelligen Bereich liefert dagegen ein Asset, das Ihnen dauerhaft gehört. Sie mieten nicht, Sie bauen auf.
Ist die Website über die Pflege-Digitalisierung (§ 8 Abs. 8 SGB XI) förderfähig?+
Nein, und wir sagen das offen. § 8 Abs. 8 SGB XI fördert ausschließlich digitale und technische Ausrüstung mit Entlastungszweck — etwa Dokumentations- oder Qualitätsmanagement-Software (einmalig bis zu 40 %, höchstens 12.000 € je Einrichtung). Ein Webauftritt erfüllt diesen Zweck nicht und fällt heraus. Wer Ihnen eine „förderfähige Website“ verkauft, macht eine Falschaussage, die die Pflegekasse später ablehnt.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Festpreis auf uns zu?+
Nur die, die Sie wollen. Hosting, Pflege und Updates bieten wir als optionale, transparent ausgewiesene monatliche Pflege an — es gibt keinen Abo-Zwang. Nach der Übergabe liegen alle Zugänge und Daten so vor, dass Sie selbst weiterarbeiten oder den Anbieter wechseln könnten. Der Kanal gehört Ihrem Dienst, nicht uns.
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